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Mehr Radverkehr, weniger Unfälle

Montag, 12. Januar 2009 um 08:55 Uhr

Nun ist es wissenschaftlich belegt: Je mehr RadfahrerInnen unterwegs sind, desto geringer ist das Risiko des Einzelnen, in einen Unfall mit einem Kfz verwickelt zu werden. Die University of New South Wales hat Daten aus 16 europäischen Ländern ausgewertet. Die Ergebnisse besagen: Wenn sich die Zahl der RadfahrerInnen in einer Kommune verdoppelt, sinkt die Unfallwahrscheinlichkeit um ein Drittel. Radverkehrsanlagen und Tempolimits spielen dabei keine Rolle. Die Wissenschaftler denken, dass da häufige Erblicken von Radlern die AufofahrerInnen aufmerksamer und rücksichtsvoller macht. Außerdem nehmen sie an, dass dieser Effekt auch bei FußgängerInnen eintritt – allerdings lägen dafür keine gesicherten Daten vor.

 

aus AKP (Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik) 1/2009

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